"/Kultur- und Kunstgeschichte/Iwein - Hartmann v. Aue"

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Iwein - Hartmann von Aue


In diesem Bereich finden Sie Informationen zu den Iwein-Malereien im Hessenhof zu Schmalkalden, nach dem Epos von Hartmann von Aue, mit Details zur Herstellung der Raumkopie sowie zu den einzelnen Szenen der Wandmalerei.

Hartmann von Aue (1170 bis 1225)
Mit dem 12. Jahrhundert gelangte die Ritterdichtung als Bestandteil höfischer Kultur zur Blüte. Im Mittelpunkt stand das Ideal eines Ritters, der auf Abenteuer ausreitet, um den Ruhm seiner ritterlichen Herrin und seines Dienstherren zu mehren.

Das Epos: Iwein ...
Im Mittelpunkt des Heldenromans in Versen steht eine Episode der Artussage: Iwein zieht aus , um ein Abenteuer zu bestehen und letztlich eine Frau und ein Königreich zu gewinnen. Minne und christliche Ritterideale bilden den Inhalt des Werkes.

Herstellung der Raumkopie: Wandmalerei
Für die Erstellung der Raumkopie, Iweinfresken im Hessenhof zu Schmalkalden, wurden umfangreiche Möglichkeiten geprüft, um die originalen Putzstrukturen, sowie die farbliche Erscheinung des Originals so genau als möglich zu erstellen.

Die Iwein-Malereien im Hessenhof zu Schmalkalden
Das Original der mittelalterlichen profanen Wandmalereien nach dem Iwein-Epos des Hartmann von Aue entstand - dem Stand der Forschung folgend - Anfang des 13. Jahrhunderts. Es befindet sich im Tonnengewölbe eines ehemaligen landgräflichen Hofes am Neumarkt, der nach 1360 als "Hessenhof" bezeichnet wurde.

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