Hämmern und Spachteln für die HistorieThüringen - das grüne Herz Deutschlands. Schon, es ist aber auch viel mehr. Selbst ein flüchtiger Kontakt vermittelt den Eindruck, daß hier mehr geschieht als in anderen Gegenden der neuen Länder. Einer, der ein positives Bild von diesen Veränderungen vermittelt, ist Peter Koch aus Albrechts bei Suhl.
Ein alter und neuer BerufDillstädt (sts). Luther war zehn Monate auf der Wartburg in Eisenach. In dieser Zeit hat er die Bibel ins Deutsche übersetzt und das Tintenfaß so an die Wand geknallt, daß es heute noch zu sehen ist. Rolf Möller aus Dillstädt arbeitete sieben Jahre auf der “Wartburg“. Er hat in dieser Zeit zwar kein bedeutendes Buch übersetzt und kein Tintenfaß an die Wand geworfen, sondern: Er hat "lediglich" dazu beigetragen, daß Zeugnisse der Vergangenheit wie Tintenflecken, Gemälde und Fresken heute noch oder wieder erkennbar sind.
Salon der Herzogin erstrahlt in neuem GlanzRestaurator Rolf Möller, einer der drei Experten aus der DDR, bei der Arbeit, die Außendienststellenleiter Neumann von der Schloßverwaltung auf Video festhielt (linkes Bild). - Rechts ein Blick in den Salon der Herzogin mit wunderschöner Drucktapete.
Schmalkalden, Südthüringen - Grünes TorIm Jahr 1993 wurde das traditionsreiche Renaissancehaus "Grünes Tor" in Schmalkalden, Südthüringen von den Restauratoren Familien Möller, Möller und Koch erworben, danach restauratorisch und konservatorisch bearbeitet und betreut. Es entstand ein Hotel- und Gästehaus mit reizvolles Ambiente, barocken Innenhof, Räumlichkeiten für Gäste sowie für Familien-, Gruppen- und Vereinsfeiern.
Herstellung der Raumkopie: WandmalereiFür die Erstellung der Raumkopie, Iweinfresken im Hessenhof zu Schmalkalden, wurden umfangreiche Möglichkeiten geprüft, um die originalen Putzstrukturen, sowie die farbliche Erscheinung des Originals so genau als möglich zu erstellen.
Der Leichtfuß und die KöniginDer edlen Ritter Lieben und Leben ist in Schmalkalden zu besichtigen.
Was hat der "Hessenhof" in Schmalkalden mit den Höhlen im französischen Lascaux gemeinsam? Beide nennen hochbedeutende Wandmalereien ihr eigen: steinzeitliche Höhlenmalereien dort und die ältesten bekannten Profanmalereien in Deutschland hier. Und an beiden Orten haben die verantwortlichen Denkmalpfleger aufwendige, in ihrer Art einmalige 1:1-Kopien von den Räumen anfertigen lassen, um die stark gefährdeten Kunstschätze zu retten ohne sie der Öffentlichkeit vorenthalten zu müssen.
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