Hilfe in Potsdam

Prof. Dr. Hans-Joachim Giersberg von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz berufen: Professor Dr. Hans-Joachim Giersberg, ehemaliger Generaldirektor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten und Ehrenbürger der Stadt Potsdam, stellt am 21. April 2008 um 11.00 Uhr im Rokoko-Saal der Dortu-Schule in Potsdam das neu gegründete Ortskuratorium der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) vor.
Unter seiner Leitung wird das ehrenamtliche Ortskuratorium Potsdam die Arbeit der DSD unterstützen und um weitere Förderer werben. Als Mitglieder engagieren sich mit ihm Antoinette Funck, Barbara FunkOtt, Prof. Dr. Ernst Hinrichs, Friedhelm Schmitz-Jersch, Dr. Gerlinde Schüchner und Victoria Wachs.

Mit Hilfe der ehrenamtlichen Mitarbeiter soll der Gedanke der Denkmalpflege zusätzlich verbreitet werden, um die Arbeit der Stiftung in der Stadt Potsdam noch effektiver zu gestalten und für einzelne Projekte zu werben. Damit kommt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ihrem Satzungsauftrag nach, das Bewusstsein für die Erhaltung des baulichen Erbes in breite Kreise der Bevölkerung zu tragen und sie zur Mitwirkung zu gewinnen.

1985 unter dem Motto "Damit Vergangenheit Zukunft hat" gegründet, kann die Stiftung heute auf über 190.000 Förderer zählen, die sie ideell und finanziell unterstützen. Damit ist die Deutsche Stiftung Denkmalschutz die wohl größte Bürgerinitiative für den Denkmalschutz in Deutschland geworden.

Bis heute konnte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz durch die Gewährung von Zuschüssen bei der Erhaltung von über 3.400 Denkmalen helfen. Brandenburg gehört mit über 400 Projekten zu den Förderschwerpunkten der Stiftung. Die Mittel der Stiftung stammen aus privaten Spenden und Mitteln der Lotterie GlücksSpirale. Zunehmende Bedeutung erhalten auch so genannte Treuhandstiftungen und Namensfonds, die das Stiftungszentrum der DSD seit 1994 anbietet. Bisher verwaltet die DSD rund 180 derartiger Stiftungen und Namensfonds, die sich unter anderem sechs Denkmalen in Potsdam widmen.

Zu den 47 Förderprojekten in Potsdam, die die Stiftung in den letzten Jahren mit über 6 Millionen Euro unterstützen konnte, zählen das Nauener Tor, die Französische Kirche, der Bornstedter Friedhof, verschiedene Stadtvillen und einzelne Objekte im Holländischen Viertel ebenso wie die Russische Kolonie Alexandrowka. Auch das Militärwaisenhaus, in dem die Außenstelle der Projektabteilung der Stiftung untergebracht ist, zählt zu den Förderprojekten der Stiftung.

Insbesondere bei der Erfüllung des Satzungsauftrages, die Bewusstseinsbildung für die Bedeutung des Denkmalschutzes in breite Kreise der Bevölkerung zu tragen, kommt den Ortskuratorien eine wichtige Rolle zu. Sie verdeutlichen die Notwendigkeit zur nachhaltigen Erhaltung des kulturellen Erbes und gewinnen Bürger zu tätiger Mithilfe durch Veranstaltungen und Aktionen in der Region. Das Ortskuratorium Potsdam hat bereits zu einer Benefizveranstaltung zugunsten des Rokoko-Saales eingeladen. Nach einer Einführung von Professor Giersberg trägt der Historiker Professor Dr. Ernst Hinrichs zum Thema "Theodor Storm-Theodor Fontane-Potsdam-Preußen" vor. Mit der Veranstaltung wirbt das Ortskuratorium für die Instandsetzung dieses spätfriderizianischen Saales.

Bonn/Potsdam, den 18. April 2008/Schi
Deutsche Stiftung Denkmalschutz - Presse

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