Bereits 30.000 Besucher in der Ausstellung "Macht und Freundschaft" der SPSG

30.000 begeisterte Besucher haben bis zur Halbzeit die Ausstellung "Macht und Freundschaft. Berlin - St. Petersburg 1800-1860" gesehen. Bereits jetzt hat die Besucherzahl damit die Erwartungen der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) übertroffen.
Presse-Information der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG)




Halbzeitbilanz: Bereits 30.000 Besucher in der Ausstellung "Macht und Freundschaft" der SPSG


Die Ausstellung, seit dem 13. März im Berliner Martin-Gropius-Bau zu sehen, beleuchtet umfassend die engen politischen und familiären Beziehungen der Herrscherhäuser Hohenzollern und Romanow in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Rund 450 Exponate werden gezeigt: Mehr als die Hälfte der Objekte stammt aus den Beständen SPSG, fast ein Viertel kommt aus Petersburger Museen, aus der Staatlichen Eremitage, dem Staatlichen Russischen Museum, dem Petersburger Museum für Theater- und Musikkunst sowie aus den Staatlichen Museums-Reservaten Gatschina, Pawlowsk, Peterhof und Zarskoje Selo.

Beeindruckt waren die Besucher vor allem von den bronzenen Rossebändigern von Pjotr Clodt von Jürgensburg im Lichthof des Martin-Gropius-Baus, von den monumentalen Vasen aus der Kaiserlichen Porzellanmanufaktur St. Petersburg und den grün glänzenden Malachitarbeiten, die als Geschenke aus Russland nach Berlin und Potsdam kamen. Auch von den großformatigen Porträts der Zarenfamilie, der einzigen erhaltenen Geige Michael Glinkas, den feinen Grafiken Schinkels sowie der besonders ansprechenden Ausstellungsgestaltung zeigten sich die Gäste fasziniert.

Nur noch viereinhalb Wochen - bis zum 26. Mai - sind die faszinierenden Kunstschätze und kulturhistorischen Zeugnisse der Epochen zwischen den Napoleonischen Kriegen und dem Krimkrieg zu sehen.

Im Eintrittspreis von 8 Euro (erm. 6 Euro) ist ein Audioguide in deutscher, russischer oder englischer Sprache enthalten.

Ergänzt wird die Ausstellung durch ein umfangreiches Begleitprogramm. In der Kinoreihe laufen noch 3 Filme aus verschiedenen Dekaden des preußisch- russischen Verhältnisses. Die Führungen durch die Kolonie Alexandrowka in Potsdam mit Tee-Zeremonie und Kuchentafel sind leider sämtlich schon ausverkauft.




Veranstaltungstipps Begleitprogramm (Auswahl)

Kinoreihe

Do, 8. Mai, 18.00 Uhr: ENGEL IN LENINGRAD (1991)
Petrikirche Leningrad, Dokumentarfilm von Leonija Wuss-Mundeciema
Martin-Gropius-Bau, Kinosaal
Die St. Petrikirche auf dem Newski-Prospekt von Leningrad diente seit 1836 als Hauptkirche für die deutschen Gemeinden in Russland. Sie bildete zusammen mit der Petrischule ein bedeutendes Zentrum deutscher Kultur, bin sie in den dreißiger Jahren umfunktioniert wurde, 1961 zum Schwimmbad. Der Film zeichnet diese Fakten nach und lässt Menschen zu Wort kommen, die sich für oder wider die zweckentfremdete Nutzung des Sakralbaus aussprechen.
Im Anschluss Gespräch mit der Regisseurin

Do, 22. Mai, 18.00 Uhr: RUSSIAN ARK (2002)
von Alexander Sokurow
Martin-Gropius-Bau, Kinosaal
Auf wundersame Weise findet sich ein zeitgenössischer russischer Filmemacher in der Eremitage des frühen 18. Jahrhunderts wieder. Er trifft auf einen zynischen französischen Diplomaten aus dem 19. Jahrhundert, mit dem er sich auf die aufregende Reise durch den Palast und die turbulente Geschichte Russlands begibt.
Während der Marquis und der Filmemacher die prachtvollen Korridore und Salons der Eremitage erkunden, werden sie Zeuge erstaunlicher Szenen aus 300 Jahren zaristischem Russland: Peter der Große peitscht seine Generäle aus; Katharina die Große hetzt durch die Flure; die Familie des letzten Zaren sitzt unbeirrt von der anrollenden Revolution am Tisch und diniert; hunderte Paare tanzen einen letzten Walzer im Zarenpalast…
Beim Zug durch die Räume und Epochen entfaltet sich ein leidenschaftlicher Disput zwischen den beiden Männern. Den französischen Marquis verbindet eine westliche Hass-Liebe mit Russland. Der moderne russische Filmemacher hinterfragt die wechselvolle Vergangenheit seines Landes und dessen Beziehungen zum heutigen Europa. Die Eremitage wird zur Russischen Arche (Russian Arc), die auf liebevolle Weise die Kunst und Geschichte ihres Landes bewahrt, bis die Welt bessere Tage sieht.

Theater

Pfingsten, So und Mo, 11. und 12. Mai 2008, jeweils 11 und 14 Uhr:
Szenen aus LALLA ROOKH
Martin-Gropius-Bau, Lichthof
Der prunkvolle Festzug nach einer Sammlung orientalischer Märchen wurde 1821 in farbenfrohen historischen Kostümen vom preußischen Hof im Berliner Schloss nachgestellt, mit Charlotte von Preußen/Alexandra Fjodorowna und Ihrem Mann Zar Nikolaus I. in den Rollen der Prinzessin Lalla Rookh und ihres Bräutigams. Regie: Kaspar v. Erffa, Sopran: Jekaterina Uttendorfer, Sprecher: Falilou Seck Musiker der Deutschen Oper Berlin
Im Ausstellungs-Eintritt inbegriffen, ohne Voranmeldung

Weitere Informationen unter www.spsg.de/veranstaltungen




SERVICE

"Macht und Freundschaft. Berlin - St. Petersburg 1800-1860" Eine deutsch-russische Ausstellung der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg Berlin, Martin-Gropius-Bau 13. März - 26. Mai 2008 Öffnungszeiten: Mi-Mo von 10.00 bis 20.00 Uhr Eintritt: 8 Euro/ermäßigt 6 Euro (inkl. Audioguide in dt., engl., russ.)

Weitere Informationen: SPSG-Besucherzentrum: Tel. +49 (0)331.96 94-202 www.spsg.de www.gropiusbau.de

Gefördert von der Kulturstiftung des Bundes und Gazprom Germania GmbH. Unterstützt durch Dussmann AG & Co.KgaA, DKB Stiftung für gesellschaftliches Engagement, Kuhn & Bülow Versicherungsmakler GmbH, Gothaer Versicherungen, Wall AG.
Medienpartner: rbb Fernsehen; rbb Inforadio; rbb Kulturradio; Der Tagesspiegel; tip Berlin; Landau Media

Begleitband zur Ausstellung:
"Macht und Freundschaft. Berlin - St. Petersburg 1800-1860"
336 Seiten mit ca. 250 Farb- und 30 s/w Abbildungen
22 x 27 cm
Koehler und Amelang, in der Ausstellung 24,90 Euro; im Buchhandel 29,90 Euro
ISBN: 978-3-73338-0363-6





Presse-Kontakt:
Angelika Hirschmann Public Relations
im Auftrag der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten
Berlin-Brandenburg
Tel.: +49 (0)30.78 70 84 82
Fax: +49 (0)30.78 71 55 08


Bereits 30.000 Besucher in der Ausstellung
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