Die musikalische Begleitung des Festgottesdienstes für alle Freunde und Förderer der Techentiner Dorfkirche um 14.00 Uhr übernimmt Kantor Fritz Abs an der Orgel, begleitet von den Bläsern der St. Georgenkirche Parchim. Um 15.30 Uhr wird zu einer Kaffeetafel im Gemeindehaus in der Schmiedestraße eingeladen.
Die Dorfkirche von Techentin im heutigen Landkreis Parchim stammt aus dem 13. Jahrhundert. Die mittelalterliche Feldsteinkirche wird im Westen von einem hölzernen Turm überragt. Der noch erhaltene originale mittelalterliche Eichendachstuhl zeigt Kehlbalken, Hahnenbalken und Andreaskreuze. Der im Inneren flach gedeckte Kirchensaal wird nach Osten von einem dreiseitigen Schluss abgeschlossen, der vermutlich aus dem 15. Jahrhundert stammt. Der hölzerne Westturm wurde 1703 ergänzt.
Die Holzschindelabdeckung des Turmdaches war abgängig, Turmschaft und Turmhelm geschädigt. Auch am Kirchenschiff war die Dacheindeckung desolat, einige der Konstruktionshölzer waren schadhaft oder fehlten. Risse in den Pfeilern und im Mauerwerk ergänzten das Schadensbild. Bei der Instandsetzung des Turmes wurden die Holzkonstruktion gesichert und die Schindeln aus Lärchenholz erneuert. Dach und Fassaden des Kirchenschiffs wurden instandgesetzt. An den umfangreichen Restaurierungsarbeiten der letzten Jahre hat sich auch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit über 82.000 Euro beteiligt. Gemeinsam mit der Landeskirche, dem Land, der KiBa, dem Verein Dorfkirchen in Not, der Horst und Gunhild Zillmer-Stiftung und weiteren Stiftungen sowie der Dorferneuerung konnte die Kirchengemeinde die Arbeiten an Turm, Kirchenschiff, Mauerwerk und im Kircheninnenraum bewerkstelligen.
Damit ist die Dorfkirchen von Techentin eines von über 400 Förderprojekten der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, die sie dank privater Spenden und aus Mitteln der Lotterie GlücksSpirale allein in Mecklenburg-Vorpommern fördern konnte. Bundesweit konnte die private Bonner Denkmalschutzstiftung bisher über 3.400 bedrohte Denkmale mit mehr als 410 Millionen Euro unterstützen.
Bonn, den 10. April 2008/Schi
Deutsche Stiftung Denkmalschutz - Presse

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