Im Zentrum steht die Ausstellung "Marmor, Stein und Eisen bricht..." - Die KUNST zu BEWAHREN, die ab dem 25. Juni faszinierende Einblicke in das weite Betätigungsfeld der Restauratoren ermöglicht. Die Spezialisten der Stiftung sorgen dafür, dass das kulturelle Erbe nicht dem "Zahn der Zeit" preisgegeben werden muss. Sie konservieren fachgerecht, restaurieren oder rekonstruieren gar, wo nur noch Fragmente vorhanden oder Objektbeschreibungen überliefert sind.
Die Schau macht die Arbeit im Umgang mit der Vergänglichkeit anschaulich und in all ihren Facetten erlebbar. Aus den Innenräumen der Schlösser sind fragile Textilien ebenso wie Grafiken, Möbel und Porzellane zu besichtigen. Skulpturen, die zur Restaurierung eigens von den Dächern der Schlösser genommen wurden, stehen dem Betrachter nun direkt gegenüber. Mikroskope ermöglichen Einblicke, die über die übliche Betrachtungsweise weit hinausgehen. Unterschiedliche Arbeitsstadien veranschaulichen auf interessante Weise die Prozesse und Möglichkeiten, die mit den jeweiligen Materialien und technischen Methoden verbunden sind.
Mit der Ausstellung "Marmor, Stein und Eisen bricht..." - Die KUNST zu BEWAHREN zeigt die Stiftung nicht zuletzt auch die Problemfelder auf, denen die Restauratoren im Streben nach einer zu verantwortenden Balance zwischen Nutzung und Erhalt tagtäglich begegnen.
Der Ort/Die Orte
Mit der Orangerie im Neuen Garten, nur unweit vom Marmorpalais, wurde ein Ort mit idealen Voraussetzungen gewählt. Der Palmensaal der Orangerie, der als bemerkenswertes Kunstobjekt für sich steht, aber auch die zum Garten hin offene Struktur eignen sich hervorragend, um die restaurierten Werke im Verbund der Innen- und Außenräume zu präsentieren. Die unmittelbare Nähe zum Restaurierungshof mit drei Fachbereichen ermöglicht vielfältige Begegnungen und den Dialog mit den Restauratoren bei der Arbeit.
Die Schau wird durch mehr als 20 dezentrale Orte ergänzt: In verschiedenen Schlössern und Gärten der Stiftung in Berlin und Brandenburg werden beziehungsreich Anknüpfungspunkte zu speziellen Themen der Restaurierung platziert. Besonderes Highlight ist Schloss Babelsberg, das während der Ausstellung nach langer Zeit wieder für das Publikum zugänglich sein wird.
Das Begleitprogramm
Mit nahezu 40 Veranstaltungen wird die Ausstellung von einem Programm gerahmt, das nicht nur im Umfang besonders ist.
Offene Werkstätten: Sonst für das Publikum unzugänglich, öffnet an jedem Ausstellungssonntag um 11.00 Uhr eine der Werkstätten im Restaurierungshof ihre Türen, und Restauratoren gewähren dem Besucher Einblicke in die faszinierende Welt ihres Schaffens.
Experten führen: Jeden Mittwoch um 18.00 Uhr und sonntags um 11.00 Uhr führen Restauratoren an die Stätten ihrer Arbeit. An scheinbar hinlänglich bekannten Orten, beispielsweise der Kolonnade am Neuen Palais, gerät eine Baustellenführung zum eindrucksvollen Erlebnis. Bei anderen Objekten liegt der Reiz im Detail, wie bei der textilen Ausstattung in der Großen Orangerie Sanssouci.
Höhepunkte im Begleitprogramm bilden die geöffneten Werkstätten in Charlottenburg in der Langen Nacht der Museen am 26. August sowie zum Tag des offenen Denkmals am 10. September in Potsdam. Noch vor den Ferien, nämlich am 2. Juli, werden die Orangerie und der Restaurierungshof im Neuen Garten zum originellen Veranstaltungsgelände für ein Familienfest. Erstmals wird darüber hinaus ein zweiwöchiges Ferienprojekt für Kinder im Rahmen einer Ausstellung angeboten. Vom 14. bis 16. September wird sich das interdisziplinäre Fachpublikum im Rahmen eines Kolloquiums dem Austausch neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse stellen.
Kombitickets: Wer neben der Ausstellung auch das Marmorpalais und Schloss Babelsberg besichtigen möchte, kann eine Kombikarte zum Preis von 9/7 EUR erwerben.
Öffnungszeiten: Di-So 10-18 Uhr, 16./17.09. 10-20 Uhr
Eintrittspreise: 6,- / erm.4,- EUR
Für Gruppenbuchungen und Auskünfte steht außerdem das Besucherzentrum an der Historischen Mühle in Potsdam-Sanssouci zur Verfügung.
Telefon: 0331-9694-202 (Information) / -200 (Gruppenreservierungen)
E-Mail: besucherzentrum[at]spsg.de
Weitere Informationen unter:
www.spsg.de
SPSG Abteilung Marketing
Dr. Britta Grigull
Referatsleiterin Öffentlichkeitsarbeit
Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
Postfach 601462, 14414 Potsdam
Tel. 0331 9694 - 432
Fax: 0331 / 96 94 -106
E-Mail: b.grigull[at]spsg.de

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