MicroConservation Netzwerk

MicroConservation ist ein Netzwerk, dass sich unter der Leitung und Koordination von Diplom Restauratorin Christina Meier, aufgrund ihrer mikrobiologischen Spezialisierung, das Zusammenspiel von Microbiology & Conservation zur Hauptaufgabe gemacht hat. In diesem Netzwerk arbeiten Mikrobiologen, Baubiologen, Sanierungsfirmen und Restauratoren Hand in Hand und sind stetig um einen weiteren Ausbau der objektspezifischen und problemorientierten Leistungen bemüht. MicroConservation ist der Dolmetscher zwischen den einzelnen Disziplinen.

Microbiology & Conservation


Zur Restaurierung von Kunstobjekten sind neben den restauratorischen ebenso kunsthistorische, aber auch physikalische, chemische und mikrobiologische Fakten und Mechanismen und deren Verständnis ausschlaggebend. Denn nur ein ausgewogenes Zusammenspiel von Naturwissenschaft und Restaurierung führt zu einer erfolgreichen und nachhaltigen Behandlung.

Microbiology


Eine Standardbehandlung von Schimmelpilzen auf Kunstobjekten ist unserer Meinung nach nicht möglich. So komplex ein Objekt ist, so facettenreich ist auch die mikrobiologische und restauratorische Problemstellung und Herangehensweise, die so individuell wie nur möglich angepasst werden muss, damit Objektschädigungen weitestgehend vermieden bzw. minimiert werden. So bieten wir pauschal auch keine Gammabestrahlung oder Ethylenbegasung an und empfehlen diese auch nur nach der tatsächlichen Notwendigkeit, die sich durch eine Objektbeprobung und Behandlungskontrolle ergibt. In den meisten Fällen sind restauratorisch ausgeführte Trockenreinigungen meist völlig ausreichend, um ein Objekt bei korrekten klimatischen Bedingungen keiner weiteren fungiziden Behandlung aussetzen zu müssen.

Wir liefern objektspezifische einfache Beprobungen (teils vom Kunden selbst ausgeführt), mikrobiologische Analysen und Beratung in Kombination mit restauratorischer Fachkenntnis an. Ziel ist ein möglichst hohes interdisziplinäres Informationspotential, welches zu einer problem– und kostenorientierten Lösung und Umsetzung am Objekt führt. Darüber hinaus stehen wir unseren Kunden gerne auch über einen längeren Zeitraum im Rahmen von Beraterverträgen zur Verfügung.

Conservation


Darüber hinaus stehen hinter diesem Netzwerk bundesweit eine stetig zunehmende Anzahl von Diplom ­ Restauratoren mit geeigneten Kontakten und Fachkenntnissen. So ist auch die Restaurierung und Konservierung von Kunstobjekten, wie Globen, Büchern und Papier, aber auch anderer Materialgruppen aus den Bereichen der Holzrestaurierung, Metallrestaurierung und Restaurierung von archäologischem Kunst– und Kulturgut ein weiterer zusätzlicher Schwerpunkt.

MicroConservation – die Fachberatung


Dem Kunden wird im Rahmen eines Beratervertrages ein Ansprechpartner für ein definiertes Stundenkontingent zur Seite gestellt, das sich an dem tatsächlichen Bedarf orientiert und ggf. neu justiert werden kann. Darüber hinaus erhalten die Auftraggeber und Netzwerkpartner bessere Konditionen für mikrobiologische Analysen und insbesondere deren Auswertung, als bei einer Einzelbeauftragung.

MicroConservation und Weiterbildung


Ein weiteres Anliegen von MicroConservation ist die kontinuierliche Vermittlung mikrobiologischer Kenntnisse und Anwendungsmöglichkeiten an Restauratoren, Museumsangestellte, Archivare und anderen Personengruppen im Umgang mit Kunst und Kulturgut.

Prävention ist gerade zur Vermeidung bzw. Eindämmung von Schimmelpilzbefall ein wichtiger Faktor. So beinhalten die Seminare neben den biologischen Grundlagen und Gesundheitsgefährdung durch diese Mikroorganismen, ebenfalls einfache Beprobungstechniken, Auswertung und Anwendungsmöglichkeiten an mobilem Kunst und Kulturgut, wie auch mögliche Behandlungsmethoden. Gerade durch die Zusammensetzung der Teilnehmer aus den verschiedenen Bereichen ist ein reger Austausch gewährleistet und nicht selten wurden während eines Seminars aktuelle Problemstellungen besprochen und gelöst.

Durch die erfolgte Fortbildung haben die Teilnehmer und deren Institutionen ihr Leistungsspektrum aktiv erweitert und die eigene restauratorische Vorgehensweise wurde qualitativ sowie quantitativ nachweisbar. Sie sind nun in der Lage Objekte nach der tatsächlichen Notwendigkeit zu behandeln und Schädigung derselben weitestgehend zu minimieren. Darüber hinaus steht Ihnen MicroConservation im Anschluss an das Seminar noch telefonisch für orientierte Fragen zur Verfügung.

MicroConservation Netzwerk

 

Fallbeispiel


Ein Kunde kontaktiert MicroConservation wegen zwei scheinbar schimmligen Holzskulpturen, die sich in einem Raum in einer Kirche befinden. Auf Nachfrage hat er bereits einen Holzrestaurator mit einer Angebotserstellung betraut und vermittelt den Kontakt. Insbesondere möchte der Kunde wissen, wie gesundheitsschädlich der Befall ist, ob noch andere Objekte Schaden genommen haben oder nehmen können und ob der Besucherverkehr aufrecht erhalten werden kann und natürlich die korrekte Behandlung der Objekte, die wiederum das Angebot des Restaurators direkt beeinflusst.

Vorgehensweise Fallbeispiel


MicroConservation Netzwerk

Kontaktdaten


MicroConservation
Christina Meier
Achenseeweg 69-71
D-12209 Berlin
Tel: 030 868 70 93 99
Web: www.microconservation.de
Mail: info[at]microconservation.de

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Informationen zu Restaurierung Weltweit finden Sie im Romoe Restauratoren Portal: Das Netzwerk für Restaurierung & Konservierung und Restaurierungsbedarf.