Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation 962-1806
Die Gemeinschaftsausstellung in Magdeburg und Berlin: Im Jahr 2006 wird in Deutschland in zwei Städten mit einer großen Gemeinschaftsausstellung an die über achthundertjährige Geschichte des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation erinnert. Zwei Museen, das Kulturhistorische Museum in Magdeburg und das Deutsche Historische Museum in Berlin richten gemeinsam die Ausstellung HEILIGES R/MISCHES REICH DEUTSCHER NATION 962-1806 aus. In Magdeburg wird vom 28. August bis zum 10. Dezember 2006 der Mittelalterteil von Otto dem Großen bis zu Maximilian I., von 962 bis ca. 1500, als Landesausstellung Sachsen-Anhalt gezeigt. In Berlin wird der neuzeitliche Teil der Reichsgeschichte unter dem Titel "Altes Reich und neue Staaten 1495 bis 1806" zu sehen sein.

Neben München (1958), Aachen (1965), Berlin (1977, 1992, 2001) und Münster (1998) ist Magdeburg einer der wenigen ausgesuchten Orte Deutschlands, die überhaupt bisher das Privileg hatten, eine Ausstellung des Europarates auszurichten.
Nach der 27. Ausstellung des Europarates "Otto der Große, Magdeburg und Europa" im Jahre 2001 erhält das Kulturhistorische Museum Magdeburg mit der Ausstellung "Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation 962-1806" bereits zum zweiten Mal den Zuschlag für den hoch angesehenen Titel. Damit steigt Magdeburg in den illustren Kreis einiger weniger Weltstädte wie Paris, London, Berlin und Wien auf, die mehr als einmal Gastgeber der wichtigsten Ausstellung Europas waren. Das Deutsche Historische Museum in Berlin wird nach der Ausstellung "Europas Mitte um 1000" (2001) ebenfalls zum zweiten Mal eine Ausstellung des Europarates zeigen können.
"Erstmals nach 15 Jahren verleiht die Universitätsbibliothek Heidelberg wieder den Codex Manesse außer Haus. Die Entscheidung für die Bereitstellung der Großen Heidelberger Liederhandschrift fiel positiv aus, weil das Magdeburger Kulturhistorische Museum über eine Ausstattung verfügt, die den höchsten konservatorischen Ansprüchen genügt. Überdies lässt die Ausstellungskonzeption erwarten, dass die Magdeburger Ausstellung eine der bedeutendsten Mittelalterausstellungen dieses Jahrzehnts werden wird." - so Dr. Veit Probst, Direktor der Universitätsbibliothek Heidelberg (Leihgeber).
Medienpartner sind der MDR, die Volksstimme und Ströer-DSM. Unterstützt wird die Ausstellung in Magdeburg zudem von der Hasseröder Brauerei GmbH und der DaimlerChrysler Niederlassung Magdeburg.
Der Internetauftritt
http://www.dasheiligereich.de
Kontakt/Presseinformationen zur Ausstellung in Magdeburg
Dr. Alexander Schubert
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Kulturhistorisches Museum Magdeburg
Otto-von-Guericke-Straße 68-73
39104 Magdeburg
Tel. 0391/5354815
Fax. 0391/5354824
Schubert@dasheiligereich.de

29. Ausstellung des Europarates
Das Kulturhistorische Museum Magdeburg und das Deutsche Historische Museum in Berlin werden gemeinsam die 29. Ausstellung des Europarates ausrichten. Der Europarat hat sich entschieden, diesen Ehrentitel, der seit 1954 die wichtigsten Ausstellungen Europas besonders auszeichnet, an beide Museen für die Ausstellung "Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation 962-1806" zu verleihen.Neben München (1958), Aachen (1965), Berlin (1977, 1992, 2001) und Münster (1998) ist Magdeburg einer der wenigen ausgesuchten Orte Deutschlands, die überhaupt bisher das Privileg hatten, eine Ausstellung des Europarates auszurichten.
Nach der 27. Ausstellung des Europarates "Otto der Große, Magdeburg und Europa" im Jahre 2001 erhält das Kulturhistorische Museum Magdeburg mit der Ausstellung "Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation 962-1806" bereits zum zweiten Mal den Zuschlag für den hoch angesehenen Titel. Damit steigt Magdeburg in den illustren Kreis einiger weniger Weltstädte wie Paris, London, Berlin und Wien auf, die mehr als einmal Gastgeber der wichtigsten Ausstellung Europas waren. Das Deutsche Historische Museum in Berlin wird nach der Ausstellung "Europas Mitte um 1000" (2001) ebenfalls zum zweiten Mal eine Ausstellung des Europarates zeigen können.
Der Schirmherr
Schirmherr der großen Gemeinschaftsausstellung in Magdeburg und Berlin, die insgesamt über 800 Jahre deutsche und europäische Geschichte thematisieren wird, ist der Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, Prof. Dr. Horst Köhler.
Der Anlass
Anlass der Ausstellung ist der 200. Jahrestag des Endes des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, das mit der Niederlegung der Reichskrone durch Kaiser Franz II. am 6. August 1806 unterging.Die Ausstellung in Magdeburg
Vom 28. August bis 10. Dezember 2006 findet im Kulturhistorischen Museum Magdeburg die Ausstellung "Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation. Von Otto dem Großen bis zum Ausgang des Mittelalters" statt. Als Stadt Ottos des Großen wird Magdeburg die gesamte mittelalterliche Reichsgeschichte in den Blick nehmen. Kunstwerke aus Europa und Übersee werden das Magdeburger Museum in eine Schatzkammer auf Zeit verwandeln. Die Ausstellung wird getragen von der Landeshauptstadt Magdeburg und dem Land Sachsen-Anhalt. Thematisch angeknüpft wird an den großen Erfolg der Ausstellung des Europarats "Otto der Große, Magdeburg und Europa", die 2001 im Kulturhistorischen Museum Magdeburg stattfand.Ein Glanzpunkt der Ausstellung: Codex Manesse
In Magdeburg wird während der Ausstellung die berühmte große Heidelberger Liederhandschrift, der sogenannte Codex Manesse, aus der 1. Hälfte des 14. Jahrhunderts zu sehen sein. Die prominenteste und wertvollste aller deutschen Mittelalterhandschriften enthält unter anderem prachtvolle Darstellungen des Minnedichters Walther von der Vogelweide, des Tannhäusers und Kaiser Heinrichs VI."Erstmals nach 15 Jahren verleiht die Universitätsbibliothek Heidelberg wieder den Codex Manesse außer Haus. Die Entscheidung für die Bereitstellung der Großen Heidelberger Liederhandschrift fiel positiv aus, weil das Magdeburger Kulturhistorische Museum über eine Ausstattung verfügt, die den höchsten konservatorischen Ansprüchen genügt. Überdies lässt die Ausstellungskonzeption erwarten, dass die Magdeburger Ausstellung eine der bedeutendsten Mittelalterausstellungen dieses Jahrzehnts werden wird." - so Dr. Veit Probst, Direktor der Universitätsbibliothek Heidelberg (Leihgeber).
Die Förderer der Ausstellung in Magdeburg
Gefördert wird die Ausstellung von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Lotto-Toto Sachsen-Anhalt GmbH und der Ostdeutschen Sparkassenstiftung im Land Sachsen-Anhalt gemeinsam mit der Stadtsparkasse Magdeburg.Medienpartner sind der MDR, die Volksstimme und Ströer-DSM. Unterstützt wird die Ausstellung in Magdeburg zudem von der Hasseröder Brauerei GmbH und der DaimlerChrysler Niederlassung Magdeburg.
Reich und Region - Glanz des Mittelalters in Sachsen-Anhalt
Unter dem Titel "Reich und Region - Glanz des Mittelalters in Sachsen-Anhalt" veranstalten Vertreter der elf historischen Erinnerungsorte Memleben, Naumburg, Merseburg, Halle, Wittenberg, Tangermünde, Magdeburg, Halberstadt, Quedlinburg, Tilleda und der Burg Falkenstein während der Laufzeit der Ausstellung "Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation" ein außergewöhnliches Rahmenprogramm. Jeder der Orte wird im Jahr 2006 seine Bedeutung für das Heilige Römische Reich Deutscher Nation besonders betonen und mit abwechslungsreichen Veranstaltungen die mittelalterliche Geschichte für die Besucher lebendig machen. Das Projekt "Reich und Region" wurde vom Kulturhistorischen Museum Magdeburg ins Leben gerufen. Es wird in Abstimmung mit dem Kultusministerium und dem Ministerium für Wirtschaft und Arbeit des Landes Sachsen-Anhalt geplant und vom Landesmarketing Sachsen-Anhalt koordiniert. Künftig im Netz unter: www.reichundregion.deDer Internetauftritt
http://www.dasheiligereich.de
Kontakt/Presseinformationen zur Ausstellung in Magdeburg
Dr. Alexander Schubert
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Kulturhistorisches Museum Magdeburg
Otto-von-Guericke-Straße 68-73
39104 Magdeburg
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- Dehio - Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler
Georg Dehio - das "Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler". Auf der Dehio-Website sind Informationen zur Person, zum Handbuch selbst u. zu aktuellen Dehio-Projekten zu finden, sowie historischen Abbildungen u. Zitaten des Kunsthistorikers.www.dehio.org
- Die Föderation Evangelischer Kirchen in Mitteldeutschland (EKM)
Seit dem 1. Juli 2004 bilden die Evangelische Kirche der Kirchenprovinz Sachsen und die Evangelisch-Lutherische Kirche in Thüringen die Föderation Evangelischer Kirchen in Mitteldeutschland (EKM).www.ekmd-online.de
- GSK - Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte
Die Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte informiert auf ihrer Website über die Erforschung und Erhaltung von Kunst, Architektur und Kunstdenkmäler in der Schweiz.www.gsk.ch
- Historische Bücher im Romoe Restauratoren Portal
Vergleichende Darstellung der Architectonischen Ordnungen der Griechen und Römer und der neueren Baumeister, Handbuch der Kunstwissenschaft die Deutsche Malerei vom ausgehenden Mittelalter bis zum Ende der Renaissance, Grundriss der Kunstgeschichtewww.historische-buecher.de
- Kultur- und Kunstgeschichte
Informationen zu den Themen: Kultur- und Kunstgeschichte, Denkmalpflege und Denkmalschutz, Restauratoren und Konservatoren, Restaurierungs- und Konservierungsmethoden, ...www.kultur-kunstgeschichte.de
- Kulturerbe in Deutschland
Deutschland besitzt wichtiges Kulturgut, dieses zu Schützen und zu Pflegen haben sich die Denkmalpflegeämter der einzelnen Bundesländer und mehrere Organisationen (UNESCO,ICOMOS,ECCO,...) als Aufgabe gesetzt.www.kulturerbe-deutschland.de
- Neferhotep - Restaurierung einer altägyptischen Grabkammer
Die Seite beinhaltet Informationen zur Erforschung und Konservierung der Grabkammer des Neferhotep in Theben, Ägypten. Forschungsprojekt "Wiederlesbarmachung altägyptischer Darstellung zu ihrer Interpretation"www.neferhotep.de
- Portal Kunstgeschichte
Portal Kunstgeschichte - eine kommerzielle Plattform für kunstgeschichtliche Themen mit Informationsdienst für Kunsthistoriker, deutschsprachig mit Studienführer für Deutschland, /stereich, Schweizwww.portalkunstgeschichte.de
- Schätze der Welt - Erbe der Menschheit
Die Südwestrundfunk Fernsehreihe "Schätze der Welt" erzählt von den wertvollsten Natur- und Kulturdenkmäler der Welt.www.schaetze-der-welt.de
- SIKART - Künstlerlexikon des Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft
Das Schweizerische Institut für Kunstwissenschaft führt die Datenbank SIKART, die aus verschiedenen Modulen besteht: biografische Daten der Kunstschaffenden, Literatur und Ausstellungen, Abbildungen von Werken.www.sikart.ch
- Unesco Welterbestätten Deutschland e.V.
Auf der offiziellen Internetseite der Unesco Welterbestätten Deutschland e.V. finden Sie Informationen über die Weltkulturerbestätten in Deutschland, Angebote der Städte und Tipps, sowie Routenvorschläge.www.unesco-welterbe.de
- Zentralinstitut für Kunstgeschichte
Das Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München ist ein kunsthistorisches Forschungsinstitut von überregionaler Bedeutung in der Bundesrepublik.www.zikg.lrz-muenchen.de
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