Zur Besonderheit der Konstruktion / Bautechnik
Das Konstruktionsprinzip des „System Hennebique“ ist das erste komplett aus Stahlbetonelementen bestehende Bausystem, welches auf gesamte Bauten- bzw. Hallenkonstruktionen angewendet werden konnte, also auch beliebig erweiterbar war. Bestehend war dieses aus Haupttragwerk, Nebentragwerk, Stahlbetondecken und dem Stützensystem.
In der Anfangszeit des Stahlbetonbaus waren die Stützen noch mit Vouten versehen, die aus dem bekannten und bewährten Holz- und Stahlbau übernommenen wurden. Typisch für die frühen Konstruktionen sind auch die horizontal liegenden Bleche, welche die langen Bewehrungsstäbe umfassten. Dieses modernste Bausystem der Zeit, vom französischen Ingenieurs François Hennebique entwickelt, ermöglichte erstmals in der Baugeschichte den Einsatz des eisenarmierten Betons als komplettes, robustes und monolithisch wirkendes Tragsystem für Ingenieure und als expressives Gestaltungselement für die Architekten der Moderne.
Es wurden ganz neue Stützweiten und damit besonders im Industriebau weitaus freiflächigere Hallensysteme realisierbar, wenngleich dies in der Experimentierphase noch sehr zurückhaltend umgesetzt wurde.
In der Anfangszeit des Stahlbetonbaus waren die Stützen noch mit Vouten versehen, die aus dem bekannten und bewährten Holz- und Stahlbau übernommenen wurden. Typisch für die frühen Konstruktionen sind auch die horizontal liegenden Bleche, welche die langen Bewehrungsstäbe umfassten. Dieses modernste Bausystem der Zeit, vom französischen Ingenieurs François Hennebique entwickelt, ermöglichte erstmals in der Baugeschichte den Einsatz des eisenarmierten Betons als komplettes, robustes und monolithisch wirkendes Tragsystem für Ingenieure und als expressives Gestaltungselement für die Architekten der Moderne.
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